Meinungen und Kommentare

Gern veröffentlichen wir an dieser Stelle die Kommentare/Meinungen unserer Besucher. Wir behalten uns vor, Texte zu kürzen oder wegen ihres Inhaltes abzulehnen - Beleidigungen oder Aufrufe zu Gewaltanwendung werden von uns nicht akzeptiert!

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Die Zuschriften sind namentlich gekennzeichnet und spiegeln nicht in jedem Fall die Position der IG Elbstraße wider.

Udo Westerhold
31. Januar 2012
Die geplanten baulichen Veränderungen finden in der Keimzelle des alten Dorfes Geesthacht statt. Überall dort wird man im Untergrund auf alte Strukturen (befestigte Wege, Hausgrundrisse, Einzelfunde etc.) stoßen. Insbesondere auch mit einem Bau einer Treppe im Bereich des Kirchhofes wird der Untergrund der Begräbnisstätten nachhaltig zerstört.
Die Aussage von Herrn Karsten Steffen vom 13.12.2011 in der Bergedorfer Zeitung, dass man hier auf keine Gebeine mehr stoßen würde, da auf dem Kirchhof seit 100 Jahren keine Bestattungen mehr vorgenommen wurden, muss entschieden wiedersprochen werden! Ich möchte auch daraufhinweisen, dass in der Nachbarschaft, im sandigen Elbhangbereich durch die Archäologische Landesaufnahme Schleswig Holstein durch den Fundort 28 und 32 Frühgeschichtliche Funde dokumentiert wurden.

Sybille Thorairajoo
22. Dezember 2011
Als Nicht-Gesthachterin kannte ich diese Sachverhalte bisher noch nicht und habe erst heute durch die Plakate in der Elbstraße davon erfahren.

Das ist doch unglaublich, wie egal den Politikern die Wünsche und Vorstellungen der Wähler sind! Sind wir also doch nur Stimmvieh? Und als ob die optischen Verschlimmerungen - auch die letzten hübschen Ecken in Geesthacht sollen offenbar ausgemerzt werden - nicht schon ausreichen würden, werden unsere Steuergelder mal wieder sinnlos zum Fenster hinaus geworfen.

Machen Sie weiter so mit Ihren Aktionen und gehen Sie in die Öffentlichkeit. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg!!

Holm Lilie
13. Dezember 2011
Geesthacht an die Elbe - Elbstraße
Liebe Bürger der Stadt Geesthacht,
es ist nun zu großem Unwillen, harten Worten und Protesten gekommen - wegen der beabsichtigten Bau- und Gestaltungsvorhaben um St. Salvatoris herum. Alle diese Belange sind auch eine Frage des Geldes, für die öffentliche Hand wie für Anlieger und Bürger. Es hat immer Umgestaltungen und Entwicklungen in Städten und Ortschaften gegeben und wird es wohl immer geben. Zur Diskussion darum möchte ich gerne ein paar Sätze beitragen:
In den Sitzungen des Beirates "Geesthacht an die Elbe" habe ich immer eindringlich darauf hingewiesen, dass Geesthacht nicht in einem so historischen Korsett stecken würde wie Rothenburg ob der Tauber, Lüneburg oder ähnliche Städte. Das überkommene und gepflegte Erscheinungsbild dieser Städte ist auch ein bedeutendes Kapital für diese.
Geesthacht hat die Möglichkeit, sich bis auf Weniges frei zu entwickeln - freies Entwickeln hat aber nichts mit zerstören zu tun. Der zweite Weltkrieg hat unseren Städten und unserem Land viel Gesicht und Kultur genommen. Es ist daher schon umso notwendiger, dass die Gestaltungsplanungen sehr bedacht behandelt werden sollten und auch nicht von Zeitterminen der finanziellen Zuweisungen abhängig gemacht werden.

Geesthacht hat sich weiter entwickelt und ist, wie viele andere Städte auch, aber einem gewissen Zeittrend erlegen: Regendicht und wärmegedämmt, sie sind eine Notwendigkeit, aber modeläufig und angepasst sein ist doch wohl so nicht der Weisheit letzter Schluss. Wenn auch Fassaden Geld kosten, früher wie auch heute, so hat sich doch nichts daran geändert, das sie eine bildende und formende Notwendigkeit sind. Fassaden und Gestaltung sind nicht unbedingt von besonderen Kosten abhängig. Heute herrscht ein Trend vor, der den Städten ihre Fußläufigkeit und eine gewisse Anmut nimmt. Auch Modernes kann dieses erfüllen, es kommt nur auf den optischen Sog der Gestaltung an. Wir leben ja nicht nur in den Häusern, sondern auch zwischen den Häusern.
Im Internet steht zu lesen "Geesthacht sei verhunzt", dem möchte ich mich so nicht anschließen. Ich erlaube mir in Erinnerung zu bringen, dass ich vor Jahren meine Idee in der Stadt Stelen aufzustellen, vielfach vorgestellt habe. Ob die Idee gut war und ist, mag dahingestellt bleiben, aber ich glaube, sie hätten soviel optischen Sog entwickelt - auch in Sachen Fremdenverkehr - dass manche Unzulänglichkeit in den Hintergrund getreten wäre. An finanziellen Mitteln dürfte es zur damaligen Zeit nicht gelegen haben. Leider fand dieser Vorschlag hier keine Beachtung. Ein positiveres Interesse kam aus England.
Die Elbstraße: Ich bin der Meinung, dass eine fachgerechte Reparatur/Überholung ohne große Eingriffe in Vorhandenes richtiger wäre. Mit einer Treppe zur Kirche in kleiner, angemessener Form und Größe zur alten "Dorfkirche" passend, würde ich leben können. Die St.-Salvatoris-Kirche, gebaut 1685, ist aus jener Zeit, als Geesthacht noch ein Dorf war, dem muss man bei der Planung auch Rechnung tragen. Auch die Themen Elbstraße und Geesthacht 21 gehören zu dem erweiterten Thema der Fassaden.
Eine Bemerkung noch: Die Bilder in den Kunsthallen werden auch nicht auf ein eventuell moderneres Maß zurück- oder beschnitten.

Hans
13. Dezember 2011
Elbstrasse / Geesthacht
Guten Tag,
durch Zufall bin ich auf Ihre Internet-Seite Geesthacht21 aufmerksam geworden .
Es wäre wünschenswert wenn ein altes Stück Geesthacht erhalten bleibt und drücke Ihnen und weiteren Unterstützern bei der Umsetzung zum Erhalt der Elbstrasse in Ihrer alten Form die Daumen.
Die Stadtplanung Geesthachts ist hier von einigen Personen bereits ausführlich beschrieben worden ,so z.B. roter Platz, der Neubau der KSK-Geesthacht der eigentlich nur ein Zweckbau ist, nicht gerade schön für eine innerstädtische Bebauung. Hier wurde eine weitere Chance vertan.
Es gibt Möglichkeiten ,die nächsten Wahlen kommen bestimmt.
Eine weitere Möglichkeit ,so weiss ich von einer Kleinstadt in der Bürger mit Ihren Sorgen und den Entscheidungen der Politik sich nicht richtig verstanden / vertreten fühlten .Also gab es wochenlang an einem bestimmten Tag eine Prozession der Bürger mit Teelichtern die vor dem Rathaus abgestellt wurden . Nach einiger Zeit wurde davon in den Zeitungen und auch sogar im Regional-Fernsehen berichtet.
Die Inititiatoren gründeten eine eigene Partei und jetzt sitzt den ethablierten Parteien im Rathaus eine weitere Oposition im Nacken. Wenn auch nur langsam ,aber es hat sich etwas bewegt.

Bernd Brauer
7. Dezember 2011
Elbstrasse / Bergedorfer Strasse
Bernd Brauer (ehemaliger Anwohner Elbstrasse, dann Bergedorfer Strasse Nord. Jetzt Anwohner Bergedorfer Strasse Süd/Ecke Kirchenstieg – also vielfach geschädigt)
Ich kann mich meinen Vorschreibern (-rednern) nur anschließen. Auch ich habe wie mein Bruder Helmut Brauer von 1950 – 1969 (…gerne!) an der Elbstraße gewohnt und kann alle geschriebenen Dinge (mindestens) so bestätigen. Eines möchte ich – in Bezug auf die laut Planern als so dringend notwendige Straßenentwässerung – noch ein bisschen hervorheben und verdeutlichen: Der „Piep’sche Hof“ wurde seit mindestens 1950, also über 60 Jahre über die Elbstrasse entwässert. Diese Entwässerung und auch der bereits beschriebene Schwerlastverkehr konnten bis heute der Elbstrasse nur ganz wenige Schäden zufügen – keine andere Strasse in Geesthacht hat soviel solange ausgehalten!
Die südliche Bergedorfer Strasse, an der ich seit nunmehr 10 Jahren wohne, hätte heute noch genauso aussehen können, wäre die Stadt ihrer Verpflichtung zum Strassenerhalt nur ein ganz wenig nachgekommen – aber unser Geld hat sie die ganzen Jahre auch ohne Gegenleistung (…wie in der Elbstrasse!) immer genommen ! Nun ist sie trotz Anwohnereinsprüchen zum 2. Mal umgebaut, neugebaut oder zumindest anders gebaut und wir können nichts mehr daran ändern – was hat’s gebracht: der von Herrn Schnedder als katastrophal dargelegte „Materialmix“ ist erweitert worden, die Dauerparkerplätze sind statt verringert jetzt erweitert worden, sodass die Busse noch schlechter durchkommen und seit dem Anlegen der neuen (rechtwinklig gebauten) Parkbuchten können diese von der Kehrmaschine nicht mehr gereinigt werden (Boulevard?), die Bezahlung der Straßenreinigung wird dadurch aber nicht geringer!

Über den nördlichen Teil der Bergedorfer Strasse (an der ich in der Zwischenzeit gewohnt habe) und von ihrem zigfachen Umbau, Ausbau, Rückbau über Kübel und feste Hindernisse zur Verkehrsberuhigung bis hin zur jetzigen Fußgängerzone möchte ich mich hier nicht weiter auslassen, dies würde den Rahmen sprengen…..und schon wieder wird hier umgeplant ! Liebe Elbstraßenanwohner kämpft weiter, vielleicht wachen die Zuständigen in Geesthacht ja doch noch auf und hören auf die Bürger, von denen sie (bestimmt nicht schlecht) bezahlt werden – ich gönne Euch dieses….und allen anderen Geesthachter Bürgern natürlich auch.

Sylvia Rexin
27. November 2011
Ein Stück von Geesthacht´s Geschichte....
Ich finde es schockierend, was hier in Geesthacht passiert. Die Elbstraße und ihr "Flair" müssen unbedingt erhalten bleiben. Zur "alten" St.Salvatoris Kirche gehört auch das "alte Kopfsteinplaster. Die schönen Häuser rundherum....

Hier in Geesthacht wird alles "Alte" und "Schöne", welches für die Geschichte Geesthachts steht vernichtet. Städte wie Lauenburg und Lüneburg sollten Vorbilder sein.
Bei uns werden schöne alte Häuse abgerissen, um hässliche Geschäftshäuser und Passagen zu bauen.

Geesthacht wird von keinem Bild geprägt, die Geschäftsstraße einfach nur erbärmlich.....hier hat man das Gefühl, daß jeder, der etwas zu entscheiden hat einmal entscheiden dürfte. Unser Rathausplatz....ohne Leben. Die Bergedorfer Straße - einfach schrecklich. Der rote Platz - ebenso schrecklich....ohne flair....einfach traurig und geschmacklos......

Ich würde mir wünschen, dass Geesthacht einen anderen Weg einschlägt!

Ich bin begeistert von der Seite. Bei einem Spaziergang vom Stadtpark hinunter zur Elbe, vorbei an der Kirche und den schönen Häusern bin ich aufmerksam geworden und habe gelesen von Haus zu Haus....und ich habe verstanden, was ich gelesen habe!

Michael Thamerus
24. November 2011
Wer zahlt, entscheidet
An dieser Stelle ist, denke ich, bereits alles gesagt. Die Investoren sind offensichtlich Steuerzahler bzw. private Anlieger. Somit füge ich hinzu: Wer zahlt, entscheidet!

Peter-Paul Grundke
20. November 2011
Überplanung der Elbstraße
Die Kritik an der Überplanung der Elbstraße kann ich nur voll unterstützen. Wir wohnen inzwischen seit fünzehn Jahren in Geesthacht und haben uns immer wieder über die städtebaulichen Sünden der Stadtverwaltung gewundert. Als Beispiel nenne ich nur die Pflasterung der Gehwege. Man hat doch stark den Eindruck, dass immer das verbaut wird, was die Baumärkte gerade als Restposten anbieten. Ein Konzept ist nicht erkennbar. Oder möchte man sich als Musterschau für Gehwegplatten profilieren? Und jetzt die Pflasterung des Nessler-Parkplatzes. Es hätte doch eine schöne Alternative gegeben: Wenn schon an dieser Stelle ein Parkplatz sein muss, dann doch bitte unter Bäumen (Jeder Autofahrer sucht im Sommer den Schatten für seinen Wagen.) und so, dass das Regenwasser im Boden versickern kann. Aber in der Stadtverwaltung pflegt man offenbar eine heiße Liebe zum Beton. Damit soll jetzt wohl auch in der Elbstraße nicht gespart werden. Geesthacht würde damit wieder ein Stück Unverwechselbarkeit und Originalität verlieren. In den Fußgängerzonen unserer Städte machen sich die Ketten breit. Inzwischen gleicht eine der anderen. Geesthacht ist davon nicht verschont. Soll Geesthacht nun auch noch insgesamt zur normiert überplanten Kettenstadt werden, in der alle Reste von Originalität getilgt sind? Ist das der Ehrgeiz der Stadtverwaltung?

Helmut Brauer, früher Elbstraße
16. November 2011
Ich habe von 1948 - 1969 und von 1972 – 1979 sehr gerne an der Elbstraße gewohnt. Seit 1979 bin ich nur noch Grundstückseigentümer an der Elbstraße und wohne seit 1999 im Ausland (Niedersachsen). Trotzdem bin ich „Geesthachter“ geblieben und über die „Entwicklung“ des Projektes „Rund um St. Salvatoris“ sehr betroffen. Deshalb mein Appell an alle Anlieger: Wenn wir schon Geld in die Hand nehmen müssen, dann lasst es uns für die Erhaltung der Elbstraße und nicht für deren Verunstaltung ausgeben. Ich fordere Euch/Sie alle auf: Gehen wir mit allen rechtlichen Mitteln gegen diesen Unsinn vor, die Bündelung und Durchsetzung unserer Interessen liegt bei den Initiatoren dieser Website in den besten Händen. Noch bevor die Bagger anrollen, sollten wir die Verwaltungsgerichte anrufen.

Elbstraße – (m)ein kleiner Rückblick
Es gibt sie natürlich schon sehr viel länger, ich kann aber nur über die 50er Jahre bis heute berichten. In den 50ern wurde die Elbstraße hauptsächlich von Pferdefuhrwerken und Treckern mit Kohl beladenen Anhängern, die auf der Waage vor dem Schießstand für die Sauerkohlfabrik gewogen wurden befahren. Pkw gab es noch nicht so viele, aber die schwer beladenen Anhänger für die Hartsteinwerke, gezogen von Lanz Eilbulldogs befuhren die Straße ebenso wie die schwere Hannomag Zugmaschine mit zwei Anhängern des Landwirtes und Fuhrunternehmers Johannes Piep, ohne die Straße zu beschädigen. Auch Opas Opel Blitz befuhr natürlich die Elbstraße, in der ich diesen Lkw mit fünf Jahren selbst in Gang setzte – meine erste selbständige Autofahrt! Johannes Piep gehörten übrigens früher fast alle Grundstücke an der Elbstraße. Ich kannte ihn noch persönlich und weiß, er würde sich im Grab umdrehen, könnte er die jetzigen Pläne sehen.
Damals wurden auch noch Kühe über die Elbstraße getrieben, wovon sich manch eine auch auf unseren Hof verirrte.
In den 60er bis 90er Jahren nahm der Verkehr ständig zu und es befuhren nun auch 40-Tonner die Elbstraße, ebenfalls ohne sie zu beschädigen. Lediglich auf Grund der Lärmentwicklung wurde später ein Lkw-Verbot erlassen. Der asphaltierte Teil des Platzes war bis Anfang der 60er nur ein Sandplatz der fürchterlich staubte, insbesondere dann, wenn ein gewisser Herr F.H. mit seinem Porsche auf sein Grundstück raste. Wenn man diesen Teil jetzt mit altem Pflaster versieht, würde das dem historischen Bild näher kommen. Ich hoffe, dass auch noch die nächsten Generationen das Besondere dieses Stückchens historischen Geesthachts erleben können. Lasst uns dafür kämpfen!

Monika
12. November 2011
Diese Seite ist wirklich gelungen - super
Bei dieser Planung der Neugestaltung denke ich dann auch an die Straße, die zum Heidbergring führt (Fahrendorfer Weg). Hier wurden mehrere Versuche gestartet (~ ca. 7) bis eine vernünftige Lösung gefunden wurde und sie wieder befahrbar war. Dies hat sehr viel Geld gekostet und die Nerven der Anwohner und Nutzer der Straße.

Für diese Initiative wünsche ich alles, alles Gute !

Beate Mrowka
30. Oktober 2011
Protest gegen die geplante Umgestaltung
Ich finde es sehr gut, dass hier endlich mal ein Aufbäumen gegen Entscheidungen von oben zu spüren ist. Jede Woche fahre ich mind. einmal durch die Straße an St. Salvatoris vorbei und genieße es jedes Mal als etwas besonderes. Es wäre wirklich frevelhaft und unglaublich, die besondere Stimmung an diesem Platz zu zerstören. Bitte gebt nicht auf zu kämpfen!

C. Stille
25. Oktober 2011
Ich finde Ihren Protest gegen diese Baumaßnahmen absolut gerechtfertigt.
Es gäbe so viele Möglichkeiten etwas aus Geesthacht zu machen, aber Geltungsgeile Politiker, welche sich selber nur ein Denkmal setzen (sei es auch noch so hässlich) sind eine Schande für diese Stadt.
Alle Politiker in dieser Stadt sind heuchler, ja ALLE, auch die, die hier Kommentare schreiben !
Ich hoffe das dieses kleine Stück Geesthachter Geschichte bleibt und einfach nur ein bisschen in Stand gesetzt wird, gerade die Bäume bringen den gewissen Charme mit, da haben moderne "Kunstwerke" nichts zu suchen.

Ich beglückwünsche Sie zu dieser tollen und Informativen Seite, ich finde aber nicht, das wir die Elbstrasse besetzen sollten wie Frau Lieschke schrieb, sondern wir sollten vorher diese geltungsgeilen, in ihrem Kämmerchen küngelnden (nichtsnutzigen) Politiker aus der Stadt jagen!!

Claudia Böttger
24. Oktober 2011
Es ist schon lange an der Zeit, dass Bürger sich gegen Bürgermeister samt Verwaltung wehren!
Von den " ach so ahnungslosen , armen , unterbezahlten Politikern" mal ganz abgesehen!!
Wie schön könnten manche Strassen in Geesthacht ( siehe Elbstrasse) sein, wenn nicht unfähige Leute meinten , diesen Strassen jetzt ein " Modernes" Gesicht " verpassen" zu müssen, nur, weil es gerade " in" ist!?
Geesthacht ist eine alte Stadt, sie hat eine Geschichte, bei der ich mich frage, wieso das so " Out" ist?
Pflasterstrassen halten mehr als en Leben lang..
Man kann sie sehr wohl " Kostengünstig" in Stand setzen...( wenn es denn nötig täte??!)
Viel Teurer und zudem völlig Schwachsinnig ist ein " auswechseln" in Teer, Asphalt oder anderer Unfug !! ( Siehe Schillerstrasse!!Fehlende Steine, weggebrochener Granit....)
Ist schon klar...
Ist ja auch einfach: Bürger die dort Wohnen , haben zu zahlen, basta!
Lieber Bürgermeister...
Sie haben anscheinend keinerlei Bezug zu Geesthacht, ansonsten würden Sie Sanieren!
Sanieren bedeutet:
Erhalten und wiederherstellen in den vorherigen Zustand!
NICHT ums verrecken NEU machen!
Ginge es um IHR eigenes Erspartes, ja dann sähe die Sache doch schon ganz anders aus, oder ??
SIE sind für die Bürger Geesthachts da, nicht umgekehrt!
SIE brauchen die Stimmen der Geesthachter für Ihren Job, aber die Geesthachter Leben auch gut OHNE Sie!!
Abwählen... einfach Abwählen...
Nur so leicht geht das nicht....
Schade!!
Die Proteste sind vollkommen zu Recht!!!!
Weiter so!

Kai-Uwe Freudenberger
21. Oktober 2011
Mein Spaziergang mit der Kamera Kommentar: Als ich am Mittwochmorgen gegen 8 Uhr durch die Elbstraße in Richtung Elbe ging, sah ich die ganzen Schilder, die dort verteilt angebracht sind. Ich las sie und fotografierte einige, um es bei "facebook" zu posten und meine Freundesliste aus Geesthacht ebenfalls darüber zu informieren. Zwar ist es auch üblich, dass Anlieger Kosten von Erneuerungen von Straßenzügen mit beteiligt werden, aber nach -zig Jahren sollte die Stadt diese Maßnahmen aus den Steuereinnahmen zu 100% zahlen.
Zudem sehe ich hier auch ein Kommentar des Fraktionsvorsitzenden von B90/Grünen, dann können die sich doch auch für die Anlieger der Elbstraße stark machen und sich mobilisieren.
ICH trage dazu bei, indem ich es über "facebook" weiter veröffentliche und die Geesthachter darüber über diesen Weg informiere. Viel Glück wünscht ...

Henning Benecke
21. Oktober 2011
ich bin heute durch Zufall an ihrem Schild vorbeigefahren und dachte mir das ist doch mal interessant.
ich finde es gut das sie sich so engagieren und so die Mitmenschen aufrütteln wollen um etwas gegen diese vorhaben zu unternehmen.
ich hätte nur noch ein Idee um ihre Seite mehr publik zu machen und das vielleicht auch vor allem bei Jüngeren. Informieren sie sich doch mal darüber Geesthacht21.de in Facebook oder Google+ einzubinden.

Ich Persönlich denke das viele Geesthachter so schneller und viehleicht auch überhaupt aufmerksam gemacht werden können da heute einfach fast alles übers Internet bekannt wird.
Ich muss gestehen ich bin 25 Jahre und lese lieber im Internet als in der Zeitung wie Viehleicht viele Junge Menschen.

Ansonsten wünsche ich ihnen noch weiterhin viel Erfolg. ich werde ihr weiteres Handeln weiterhin verfolgen ;-)

Imke Lieschke
21. Oktober 2011
Eine ganz hervorragende, informative, ehrliche Seite!! Wie kann ich als ehemalige Elbstrassenbewohnerin meine Solidarität zeigen, BEVOR (!) wir uns von der "besetzten" Elbstrasse tragen lassen müssen?

Ali Demirhan / Fraktionsvorsitzender B`90 Die Grünen
19. Oktober 2011
Gratulation zu der Seite, die Sie aufgebaut haben. Ich hoffe auf viele Unterstützer/innen aus der Bevölkerung. Ich drücke Ihnen die Daumen, dass der Druck auf die Politik so groß wird und die Sanierung gestoppt wird.

Heinz Niemann
18. Oktober 2011
Das Drama um die Elbstrasse
Für ihr Engagement, den Charme der Elbstrasse zu retten kann ich Sie nur bewundern. Endlich wird einmal die Stimme erhoben gegen die Verhässlichung unserer Elbestadt. Was ist bloß aus Geesthacht geworden und wie soll das enden. Ich kann nur hoffen, dass die Bürger Geesthachts aufwachen und die Initiative der Elbstrassen-Anwohner unterstützen.

Harald Baumann, Bergedorferstraße 18
14. Oktober 2011
Für die Umgangsweise seitens der Stadt und Politik mit den Bürgern und Anliegern gibt es wirklich keinen besseren Ausdruck als hier zitiert : „demokratische Verwahrlosung“!

Auch mit meinen umfangreichen Erfahrungen kann ich exakt alles unterstreichen, was auf dieser Website geschildert wird. Es ist in der Tat skandalös, wie die Bürger bzw. Anlieger trotz diverser massiver Proteste übergangen und "abkassiert" werden.
Deshalb kann ich die Initiatoren und Aktiven der IG Elbstraße nur beglückwünschen zu dieser schnörkellosen Darstellung.
Vielleicht macht sie ja auch weiteren Bürgern Mut, ihre Meinung zu diesem Thema einmal offenzulegen. Zumal Leserbriefe und Berichte in der BZ vom Rathaus offenbar einfach nicht zur Kenntnis genommen oder ignoriert werden. Ein verantwortungsvoller Bürgermeister sollte sich endlich um eine radikale Wende bemühen!
Das Internet ist überall präsent und das Image einer Stadt ist schnell ruiniert!

Herbert Rothfuss, Elbstraße
14. Oktober 2011
Zu der Website „geesthacht21“ kann man den Initiatoren nur gratulieren. Es wird höchste Zeit, dass verantwortungsbewusste Bürger sich zu Wort melden und ein realistisches Bild von dieser Stadt zeichnen als Gegenstück zu den praktizierten Wunschbildern unserer Stadtverwaltung und den Politikern.

Sicher ist mancher geschockt beim Lesen dieser ersten Seite, aber leider ist alles, was geschrieben steht wahr und noch nicht einmal vollständig.
Man fragt sich, wie konnte es soweit kommen, dass die Wut der Bürger so groß werden konnte? Die Antwort ist einfach: Der Bürger fühlt sich nach alledem, was seit Jahren geschehen ist, verschaukelt und von Politik und Verwaltung allein gelassen. Selbstherrlich und besserwisserisch wird der Bürger als Untertan behandelt. Das kann auf Dauer nicht gut gehen wie man heute schon sieht, zumal die Zahl der Unzufriedenen ständig zunimmt. Man muss nicht in der Bergedorfer- oder Elbstraße wohnen, um diese ständige Bevormundung zu erleben. Wenn Politik und Verwaltung nicht schleunigst umkehren, dann wird Geesthacht eine Entwicklung erleben, die nur noch in der harten Konfrontation enden kann.

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